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Bitte lächeln – Ansprechende Fotos für Social Media verwenden

von Maxi Migdal, Mittwoch, 19. August 2020

„Bilder sagen mehr als tausend Worte“ – diese Weisheit ist mit Sicherheit so einigen von Euch bekannt.
Tatsächlich spielt diese Empfehlung vor allem im Marketing eine besondere Rolle.

Anlässlich des heutigen internationalen Welt-Foto-Tages, den wir bereits seit dem Jahr 2010 begehen, möchten wir einmal detailliert auf die Bedeutung von visuellem Content auf das Unternehmensmarketing eingehen.

Bitte lächeln – Ansprechende Fotos für Social Media verwenden

„Bildinfo vor Textinfo“ – dieses Marketing-Mantra ist umso wichtiger geworden, seitdem Nutzer von einer Flut an Informationen, Angeboten und Möglichkeiten überrollt werden. 

Egal auf welchen Seiten man das Internet unsicher macht – fast überall wird man als potenzieller Kunde und Käufer mit Werbeanzeigen bespielt.

Durch diese Sinnesüberflutung bleibt nur ein kurzer Augenblick, um eine Werbebotschaft aufzunehmen und auf diese zu reagieren. 

Unternehmen, die ihre Botschaft oder Produkte bewerben möchten, müssen daher wichtiges auf den ersten Blick sichtbar machen.

Visual Content bietet hierfür eine passende Alternative. Durch die Bereitstellung von Bilder, Videos, Infografiken oder anderer visueller Inhalte auf Websites und Social Media Kanälen werden Botschaften von potenziellen Kunden schneller wahrgenommen. Zudem können sich Anbieter durch individuelle und authentische Inhalte von der Konkurrenz abheben.

 

Doch weshalb nehmen wir visuelle Inhalte und Darstellungen soviel besser war als Textbausteine?

Das liegt daran, dass unser Bildverständnis intuitiv ist. 60 % unserer Großhirnrinde, in der die höheren Hirnfunktionen sitzen, analysieren stetig die für uns sichtbare Welt. Formen, Zeichen, Farben oder Lichteffekte werden im Auge empfangen und über verschiedene Nervenbahnen ins Gehirn weitergeleitet. Textinformation allerdings muss zunächst aus den einzelnen Buchstaben erschlossen werden.

Erst im Gehirn findet die eigentliche visuelle Wahrnehmung statt, indem Gegenstände und Szenen durch einen Abgleich mit bereits gespeicherten Informationen mit Emotionen, Gerüchen und Geräuschen verknüpft werden. Visuelle Inhalte sprechen also unsere Gefühle und andere Sinne an.  

Laut einer Studie von BuzzSumo aus dem Jahr 2017 ruft visueller Content nicht nur schneller Emotionen beim Nutzer hervor, er neigt auch dazu, eher mit dem Content zu interagieren. So werden diese Art der Inhalte in Social-Media-Kanälen wie Instagram und Facebook öfter geliked und geteilt.

So wurden beispielsweise Beiträge auf Facebook mit und ohne beigefügte Bilder miteinander verglichen. Das Ergebnis: ein Beitrag ohne Bild wurde im Durchschnitt 28-mal geteilt, der Beitrag mit Bild 64,9-mal. 

Grundsätzlich gilt das Prinzip der visuellen Aufmerksamkeit für alle Social Media Plattformen. Besonders Instagram und Pinterest stützen sich auf die Verbreitung von visuellen Medien wie Fotos und Videos.

Auch die neue und viel diskutierte Plattform TikTok, auf welcher Nutzer kurze Videoclips online stellen können, greift damit genau diesen Trend auf.

Wie in allen Bereichen unterscheiden sich auch die inoffiziellen Regeln zur Bildverwendung in den diversen Plattformen. Neben unterschiedlichen Bewertungsfaktoren, die maßgeblichen Einfluss auf die Reichweite haben, werden Bilder und Videos oft in verschiedenen Formaten dargestellt.

Wir haben für Euch kurz zusammengefasst, worauf Ihr beim Posten von Bildern auf Instagram, Facebook und Co. Achten sollten:

Facebook:

Laut der Studie von BuzzSumo erzeugen Facebook-Beiträge mit Bildern etwa 2 bis 3-mal mehr Reichweite als Beiträge ohne Bild. Ob für Profil- oder Titelbilder, Bild-, Link- und Videoposts oder Events und Veranstaltung – für die verschiedenen Beitragsformen sollten in jedem Fall die jeweiligen Formate erstellt werden. So kommen die visuellen Mittel in jedem Fall gut zur Geltung und verpixelte oder verzerrte Bilder verursachen keinen negativen Einfluss auf die Interaktionsrate der Beiträge. 

Instagram:

Seit dem Start und der rasanten Entwicklung von Instagram werden Fotos hier im quadratischen Format (1:1) hochgeladen. 

Mittlerweile gibt es ebenfalls die Möglichkeit Bilder im Format 1.91:1 und 4:5 zu nutzen. Diese werden im Newsfeed unterschiedlich dargestellt, wie Ihr an der folgenden Grafik gut sehen könnt.

Worauf Ihr doch in jedem Fall achten solltet ist, dass – egal in welchem Format die Bilder hochgeladen werden – diese im persönlichen Profil als Quadrat dargestellt werden.

Panorama- oder Portraitbilder werden demnach in der Profilansicht abgeschnitten.

Aktuell ist das Portraitbild dennoch beliebt, da es im Newsfeed besonders viel Platz einnimmt und dadurch auffälliger dargestellt wird.

Pinterest:

Die von der Online-Pinnwand offiziell empfohlene Bildgröße für die Darstellung am Desktop und Handy ist das Format 2:3.

Mittlerweile werden aber auch andere Formate auf den Pinnwänden dargestellt – vermehrt auch wie bei Instagram üblich das Format 1:1.

Grundsätzlich können hier aber alle gängigen Formate veröffentlicht werden. Entsprechend den Portraitbildern bei Instagram haben beispielsweise „Giraffen-Pins“ im Format 1:2 den Vorteil, im Feed besonders groß angezeigt zu werden. Die Pins im 1:1 Format gehen dagegen ein wenig unter.

 

Um die besten Ergebnisse für Euer Social Media Marketing solltet Ihr also stets die optimalen Bildgrößen und Formate auf die unterschiedlichen Plattformen abstimmen, welche von diesen meist vorgegeben oder empfohlen werden.

Ihr habt noch Fragen zum Thema Visual Marketing oder möchtet mehr zum Thema Bildgestaltung erfahren? Wir helfen Euch gerne weiter!

Nice to know Facts

  • Ein Beitrag erhält doppelt soviele geteilte Inhalten, wenn mindestens ein Bild enthalten ist.

  • Der Wochentag, an dem durchschnittlich die meisten Inhalte geteilt werden, ist Dienstag.

  • Top 10-Listen und Infografiken werden durchschnittlich häufiger geteilt, als andere Content-Formen.

(Quelle: https://okdork.com/why-content-goes-viral-what-analyzing-100-millions-articles-taught-us/)

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