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Einen Online-Shop optimal aufbauen

von Alexandra Häßler, Mittwoch, 26. August 2020

Die eigenen Produkte aus dem Laden zusätzlich online anbieten, um mehr Umsatz zu erzielen? Das klingt doch super, oder? Vor allem aus aktuellem Anlass bringt ein Online-Shop für Händler viele Chancen mit sich die bestehende Zielgruppe zu erreichen und vor allem auch Neukunden zu gewinnen. Denn mit dem Online-Geschäft kann ein zweites Standbein und damit ein zusätzlicher Vertriebsweg ausgebaut werden. Welche Chancen sich dabei für Euch ergeben, haben wir hier einmal zusammengefasst:

Einen Online-Shop optimal aufbauen

Zielgruppe direkter adressieren: Euer Online-Shop sollte so aufbereitet sein, dass Ihr Eure bestehenden Käufer direkt ansprecht und damit aber auch Interesse bei Neukunden generiert. Mit entsprechenden Marketingmaßnahmen könnt Ihr gezielter auf Eure Produkte aufmerksam machen und die passende Käufergruppe auf Eure Seite leiten.

Aufmerksamkeit generieren: Der Online-Shop bietet Euch die Möglichkeit zusätzliche Informationen zu Euren Produkten so zu präsentieren, dass der Nutzer einen Mehrwert davon hat und auf den ersten Blick erkennen kann, weshalb er das Produkt unbedingt kaufen sollte. Das kann beispielsweise in Form von Anwendungsvideos, Tutorials oder speziellen Fotos von Euren Produkten realisiert werden. 

Reichweite erhöhen: Stellt Euch vor, die Produkte, die Ihr aktuell nur regional in Eurem Ladengeschäft verkauft, finden ihren Weg durch ganz Deutschland zum Kunden. Mit einem Online-Shop ist das möglich, denn Ihr erzielt mit den passenden Marketingmaßnahmen wesentlich mehr Reichweite. 

Kundenkommunikation optimieren: Die Besucher eines Online-Shops wollen trotz der Distanz zum Verkäufer gern individuell abgeholt und angesprochen werden. Hier gilt es die Kommunikation zum Kunden daher persönlich zu gestalten. Realisiert werden kann dies über direkte Chatmöglichkeiten, die dem User auf der Seite angeboten werden oder über personalisierte Nachrichten. Der potenzielle Käufer baut dabei ein gewisses Vertrauen zum Händler auf, was am Ende wichtig für die Kaufentscheidung ist. 

Wie Ihr seht, bieten sich viele Möglichkeiten mit einem Online-Shop den Umsatz zu steigern.  Doch der Aufbau sollte dabei nicht unterschätzt werden und gut überlegt sein, damit Ihr Eure Verkaufsziele erreichen könnt. Bei der Planung und Umsetzung sollte Folgendes beachtet werden: 

Planung & Konzeption – das A und O: Bevor Ihr mit der Umsetzung startet, ist es ganz wichtig jeden Schritt komplett durchzuplanen. Neben dem Aufsetzen des Shops solltet Ihr Euch Gedanken machen, welches Bezahlsystem angeboten werden soll und vor allem wie Ihr Eure Produkte versenden wollt. Habt Ihr ein Lager, in dem die Produkte bis zum Kauf aufbewahrt werden? Benötigt die Ware eine spezielle Verpackung, damit keine Transportschäden entstehen? Handelt es sich bei Euren Produkten um Lebensmittel, die gekühlt versendet werden müssen? Außerdem benötigt Ihr einen zuverlässigen Versanddienstleister, mit dem ihr eng zusammenarbeiten könnt. Habt Ihr Euch um die Logistik gekümmert, müsst Ihr euch überlegen, wie Ihr den Produktbestand verwalten wollt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Habt Ihr bereits ein bestehendes ERP-System kann der Online-Shop über eine Schnittstelle angebunden werden. Ist dies nicht der Fall habt Ihr die Möglichkeit über den Online-Shop direkt die Verwaltung und das Rechnungswesen vorzunehmen. 

Einsatz des passenden Shop-Systems – die Qual der Wahl: Mittlerweile gibt es zahlreiche Shopsysteme auf dem Markt, die zum Aufsetzen eines Online-Shops genutzt werden können. Welches für Euch am besten geeignet ist, kommt ganz individuell auf Eure Bedürfnisse an. Wie viel Budget habt Ihr zur Verfügung? Wie viel Zeitaufwand wollt Ihr selbst reinstecken und wie groß soll der Shop werden? Wenn Ihr Einsteiger im Bereich Online-Shops seid, Euch aber gern einmal selbst im Gestalten ausprobieren wollt, dann schaut Euch Shop-Systeme zur Miete an. Gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr erhaltet Ihr eine Art Baukastensystem. Mit Hilfe von vorgefertigten Designs und Elementen könnt Ihr per Drag and Drop Euren Shop zusammenstellen. Allerdings ist der Anpassungsspielraum hier begrenzt. 

Ihr habt schon erste Erfahrungen im Programmieren gesammelt und wollt tiefer in die Materie einsteigen? Dann schaut Euch Open Source Programme an. Mit denen könnt Ihr kostenlos Euren eigenen Shop aufsetzen und habt die Möglichkeit Eure Kenntnisse dort auf die Probe zu stellen. 

Wer allerdings gänzlich unerfahren im Bereich Shop-System ist, sein Ladengeschäft aber gern digitalisieren möchte, kann das Projekt an einen externen Dienstleister übergeben. Euer persönlicher Experte setzt dabei nicht nur individuelle Wünsche für das Shop-System um, sondern gibt auch Hilfestellung zu den Themen Planung & Konzeption. Mit der Beauftragung eines Dienstleisters kauft Ihr damit eine auf Euch zugeschnittene Komplettlösung.

Benutzerfreundliche Oberfläche gestalten – für den Wohlfühlfaktor des Kunden: Damit Nutzer sich optimal in Euerm Online-Shop zurechtfinden und Gefallen an den Produkten finden, sollte die Oberfläche intuitiv für die User aufgebaut sein. Doch durch was zeichnet sich Usability aus? Die komplette Seite sollte modern, strukturiert sein und verständlichen Content beinhalten. Außerdem sollte der Shop mit Eurer Corporate Identity konform sein und somit ein vertrauensvolles Erscheinungsbild aufweisen. Da viele Nutzer über mobile Endgeräte online einkaufen, sollte der Shop zudem responsive sein – das heißt, die Oberfläche sollte sich an beliebige Geräteformate anpassen, um die Inhalte optimal auf jedem Bildschirm anzuzeigen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ladegeschwindigkeit der Seite. Lädt diese zu lange kann es passieren, dass Euch die Besucher abspringen und auf einen anderen Shop gehen. Doch nicht nur die Nutzer achten auf diesen Punkt, sondern ebenso die Suchmaschine. Die Ladezeit der Seite ist nämlich auch ein Ranking Faktor bei Google. Neben den gestalterischen Aspekten solltet Ihr die rechtlichen Grundlagen nicht außer Acht lassen. Impressum und Datenschutzrichtlinien sind wie bei einer Webseite notwendig. Beim Online-Shop kommen zusätzlich AGB´s, Widerrufsrecht und Hinweise zu den Zahlungs- und Versandbedingungen hinzu. 

All diese Überlegungen sind wichtig, damit Ihr bei der ersten Bestellung sofort lieferfähig seid, um Eure Kunden bestmöglich zufrieden zu stellen. 

Habt Ihr Fragen zum Thema Online-Shops oder benötigt Hilfe bei der Umsetzung und der passenden Strategie? Dann kontaktiert uns einfach. Wir helfen gern weiter.

Nice to know Facts

  • 82 % der Deutschen kaufen Produkte online

  • ein Anstieg der Einkäufe mit einem mobilen Endgerät nimmt tendenziell zu

  • für digitale Musik wird online aktuell am meisten ausgegeben

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